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Je höher die Schulden desto geringer die Vermögenssteuer?

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3 Julio 2017

Wie Sie wissen, ist die Vermögenssteuer in Spanien und damit auf den Balearen leider seit einigen Jahren zurückgekehrt. Sie fällt für Residenten und Nichtresidenten an, wenn der Wert des Eigentums auf den Balearen einen Wert in Höhe von (derzeit) 700.000,00 Euro übersteigt. Hier werden die möglichen Arten, also Immobilien, Kontoguthaben und Geldanlagen zusammengezählt und sodann entsprechend die Steuerlast für den Steuerpflichtigen ausgerechnet.

Obwohl nun jeder gerne dieses Vermögen hätte, möchte doch niemand diese Steuern hierfür zahlen müssen. Es gibt daher verschiedene Ansätze, um diese Zahlung herumzukommen.

In früheren Jahren wurde zur Vermeidung der Steuern gerne die Möglichkeit offeriert, eine Immobilie nicht im eigenen Namen, sondern über eine Gesellschaft zu erwerben und zu halten. Wer eine Immobilie ausschliesslich unter diesem Gesichtspunkt mittels einer Gesellschaft gekauft hat, kann aber dennoch „in die Röhre gucken“: Es ist richtig, dass Gesellschaften keine Vermögenssteuer zahlen, aber die dahinterstehenden Gesellschafter sind von dieser Verpflichtung nicht unbedingt befreit. Natürlichen Personen, die Gesellschaftsanteile halten, sind die Werte der dort eingebrachten Immobilie als Vermögen zuzuordnen. So kann es passieren, dass nicht nur die Steuern anfallen, sondern auch die zusätzlichen Kosten für die Gründung und Betreuung der Gesellschaft tragen. Unter anderen Gesichtspunkten kann natürlich der Kauf einer Immobilie über eine Gesellschaft weiterhin sinnvoll sein, insbesondere, wenn wiederum Gesellschaften Gesellschafter werde. Das ist jedoch immer im Einzelfall zu prüfen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, schon von Beginn an zu planen und den Immobilienwert auf mehreren Schultern zu verteilen. Soweit mehrere Eigentümer Anteile an der Immobilie halten, wird der eigene Anteil und damit der Wert dahingehend verringert, dass der gegebenenfalls auch unter den Freibetrag fallen kann. Auch dies sollte im Einzelfall überprüft werden, denn nicht jede Eigentumskonstellation kann auch in der Zukunft noch haltbar sein. Spätere Übertragungen können dann auch wieder kostspielig sein und damit das „Ersparte“ aufbrauchen.

Auf Gleiches muss hinsichtlich der Einrichtung von Niessbrauchrechten hingewiesen werden. Zwar mindert das Niessbrauchrecht den Wert des Eigentums, doch auch hier stellt sich die Frage, was passiert in einigen Jahren? Müssen gegebenenfalls aufwendige Übertragungen oder Auflösungen vorgenommen werden? Diese sind (bitte immer im Einzelfall prüfen lassen) wieder mit Steuern, Notar und Grundbuchkosten verbunden. Zur Absicherung, dass diese Übertragung korrekt abgewickelt wird, wird auch das Hinzuziehen eines Anwaltes empfohlen.

Schliesslich gibt es auch eine weitere Möglichkeit, um den zu versteuernden Wert des Vermögens zu verringern. Die Aufnahme eines Kredites vermindert mit dessen Negativwert den Wert des positiven Vermögens. Natürlich ist dies kein Patentmittel gegen die Zahlungspflicht der Vermögenssteuer, doch kann dieser Weg für den einen oder anderen interessant werden. Dies insbesondere, wenn es sich um grössere Vermögen handelt, die hier auf den Balearen zu versteuern sind. Sodann können die Kosten für das Darlehen und die Hypothek, also neben den Zinsen und Gebühren der Bank die Kosten für den Notar und das Grundbuchamt, die Steuern soweit mindern, dass das Darlehen sich selber trägt oder sich sogar noch positiver auswirkt und die Steuern um einen höheren Wert mindert, als die durch das Darlehen entstehenden Kosten anzusetzen sind. Diese Möglichkeit ist, wie alle anderen auch, im Einzelfall genau unter die (Steuer-) Lupe zu nehmen und die Kosten gut gegeneinander abzuwägen.

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